3 Tage auf der Neuen Regensburger Hütte

Mitte August 2014 waren wir ein langes Wochenende (von Freitag bis Sonntag) auf der Neuen Regensburger Hütte in den Stubaier Alpen (Tirol). Die Hütte liegt oberhalb der Ortschaft Falbeson auf 2286 Metern und gehört der DAV Sektion Regensburg. Von Regensburg aus sind wir über Innsbruck und die Brenner Bundesstraße ins Stubaital gefahren. Parken kann man in der Nähe vom Hotel Waldcafé bei Falbeson. Gleich neben dem Waldcafé gibt es praktischerweise eine Materialseilbahn, die direkt zur Neuen Regensburger Hütte führt. Wenn man das vorher mit dem hilfsbereiten Hüttenwirt klärt, kann man zumindest einen Teil des Gepäcks bequem mit der Seilbahn nach oben befördern lassen (kostet ungefähr 5 Euro, so genau weiß ich das nicht mehr).

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Zwei Wanderungen durch die Verdonschlucht

Im August 2010 waren wir in Südfrankreich und sind dort zweimal durch die Verdonschlucht (Gorges du Verdon) gewandert. Die Bilder dazu wollte ich schon lange mal hier zeigen und dazu die Wanderung kurz beschreiben. In der Karte unten sind GPX-Tracks der beiden Wanderungen eingezeichnet (leider nicht allzu genau in der Schlucht und mit der Technik von 2010).
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Von Nesselwängle zur Musauer Alm

Nesselwängle liegt im Tannheimer Tal in Tirol, nur ein paar Kilometer südlich vom Grenzübergang Füssen / Reute. Der Ort war der Ausgangspunkt unserer zweitägigen Wanderung im Juli 2011. Am Samstag früh haben wir noch Proviant beim örtlichen Gemischtwarenhändler eingekauft, dann gings direkt vom Ort (1136m) aus los. Das Ziel am ersten Tag war die Musauer Alm im Raintal, das manchmal auch Sababachtal heißt. Dem Wanderweg 415 folgend ging es hinauf zum Gimpelhaus (1659m), von wo aus man einen schönen Blick zur Krinnenspitze auf der gegenüberliegenden Seite des Tannheimer Tals hat. Nach einer kleinen Stärkung weiter auf dem 415, bis zwischen Gimpel und Köllenspitze der Weg zur Nesselwängler Scharte (2007m) abzweigt. Von dort erfolgte der Abstieg ins Raintal, wobei drei Stellen mit etwas Kletterei an einem Stahlseil zu überwinden sind. Ist erstmal die „Brücke“ am Sababach erreicht, ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Musauer Alm (1290m).

Nach einer kurzen Erfrischung (keine Duschen!) gabs dann erstmal ein Radler und leckere Brotzeit mit Käse aus der eigenen Käserei. Sehr freundliche, hilfsbereite Wirtsleut, die Unterkunft würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Außerdem wohnt dort auch ein weißer Schäferhund, der auf die Schweine aufpasst, das sieht man ja auch nicht so oft.

Am nächsten Morgen (Frühstück um 7) ging es wieder zurück nach Nesselwängle. Vorbei an der Otto-Mayr-Hütte gingen wir zunächst zum Hallgernjoch und von dort zum Gipfel des Schartschrofen (1968m). Hier hat man einen tollen Ausblick ins Tannheimer Tal und zurück ins Raintal sowie auf die umliegenden Gipfel, Kletter- und Wanderrouten (u.a. zur Roten Flüh (2111m) und zur Großen Schlicke (2059m)). Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt noch hervorragend und dazu gabs eine wunderbare Fernsicht. Der Abstieg folgte dem Weg ab Hallgernjoch Richtung Adlerhorst. Von dort gings über den Panoramaweg zurück nach Nesselwängle.

Norwegen-Expedition 2009: Sognefjord

Nach dem kurzen Aufenthalt in Gol geht es weiter nach Norden an den Sognefjord, dem tiefsten Fjord der Welt. In der Nähe von Sogndal haben wir uns eine gemütliche Hütte (mit Kamin!) im Vesterland Resort gebucht. Die Hütten stehen praktisch im Wald und direkt neben unserer Hütte ist auf einem kleinen Hügel der Grillplatz: Der perfekte Platz für uns!
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Karfreitag im Lallinger Winkel

Das schöne Wetter am Karfreitag haben wir genutzt um die erste größere Wanderung in diesem Jahr zu machen. Für die Alpen ist es noch zu früh und selbst im Bayerischen Wald liegt in den höheren Regionen noch Schnee. Also musste ein Weg gefunden werden, den man um diese Jahreszeit schon gehen kann. Gefunden haben wir einen in „Wandern im Bayerischen Wald“ (Egon M.Binder, DuMont Reiseverlag). Tour Nr. 19 beschreibt einen Rundwanderweg rund um den Lallinger Winkel mit 13 Kilometern Länge und geschätzten 5 Stunden Gehzeit. Die Tour beginnt in Lalling, etwa 15 Kilometer östlich von Deggendorf und ist wegen der Südlage bereits ab April möglich (sagt der Wanderführer). Dem können wir nur zustimmen, denn vom vielen Schnee war schon fast nichts mehr übrig. Nur zwischen Panholling und dem Gunther-Stein war wegen Waldarbeiten mit schwerem Gerät der Weg nicht so ideal und teils nicht als solcher zu erkennen. Vielleicht war das der Grund, warum wir den offiziellen Wanderweg kurzzeitig aus den Augen verloren haben und schließlich den Guntherstein von Osten aus erreicht haben. Geplant wars anders, hat aber trotzdem funktioniert. Dazu noch ein paar Fotos, viel Spaß damit.